HeckeAus der Not eine Tugend machen“, so die Idee von Erzieher Florian Döring, der mit den alljährlich anfallenden großen Mengen von Schnittwerk, der Tatkraft seiner Betreuten und den Mitteln des Fördervereins FÜRWERK ein Paradies für Insekten und Kleintiere schuf.

In dem großen Garten unserer Einrichtung in Stubbendorf gibt es immer reichlich zu tun – bei der Pflege fallen zwangsläufig regelmäßig Gartenabfälle an, die bisher aufwendig entsorgt werden mussten: hierfür musste ein Anhänger gemietet, die Gartenabfälle aufgeladen und diese anschließend zum Entsorger gebracht werden. Um Zeit und Geld zu sparen und zusätzlich einen Mehrwert für Natur und die pädagogische Arbeit zu schaffen entstand die Idee einer Totholzecke. Hierbei handelt es sich um eine mit Schnittabfällen (Äste, Zweige, Sträucher) künstlich angelegte Hecke, in der Insekten und Kleintieren, wie beispielsweise Igel, ein komfortables Zuhause finden können. Neu anfallendes Schnittwerk kann fortlaufend in die Hecke eingearbeitet werden und die sich niederlassende Fauna lädt zudem alle in der Gruppe lebenden Personen zur Beobachtung des emsigen Treibens ein. IMG 20160509 162854„Eine großartige Idee“, das beschied auch Elke Martens, die Schatzmeisterin von FÜRWERK, und sagte der Gruppe promt die Bereitstellung der finanziellen Mittel zu. Das Projekt startete im März: jeder brachte sich gemäß seiner Fähigkeiten in die Projektarbeit mit ein, ob es sich nun ums Stöckchen-sammeln oder das Pfähle in den Boden treiben handelte – alle waren mit Tatkraft dabei, so dass das Projekt Ende Mai seinen Abschluss fand. Die neue Wohnstätte für Insekten, Gartenabfalllager und Naturschaukasten für unsere Betreuten in Einem kann sich absolut sehen lassen – zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen. Vielen Dank an Alle, die so tatkräftig mitangepackt und so dieses tolle Projekt realisiert haben!