allianz fuer weltoffenheit

 

Die KJSH-Stiftung ist als unterstützendes Mitglied der Allianz für Weltoffenheit Schleswig-Holstein beigetreten. Nachfolgend die Kurzfassung des Aufrufes:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt in Schleswig- Holstein

Die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat nimmt in Schleswig-Holstein ihre Arbeit auf. Wir wollen ein weltoffenes und solidarisches Land, wir treten gemeinsam gegen Hass und Gewalt ein.

Schleswig-Holstein zeichnet sich seit jeher durch seine Weltoffenheit aus. Das Land zwischen den Meeren ist geprägt von seiner Lage am Wasser, die Häfen des Nordens sind Drehscheibe in alle Welt. Das Land ist auch geprägt durch Zuwanderung und das Zusammenleben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur.

Als Teil Deutschlands und der Europäischen Union als Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft ist Schleswig-Holstein den universellen Menschenrechten verpflichtet. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenwürde gilt für alle Menschen, gleich ob sie seit Generationen hier leben, zugewandert oder als Geflüchtete nach Schleswig-Holstein gekommen sind.

Die Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins stehen mit einer überwältigenden Mehrheit zu diesen Grundpfeilern unserer freiheitlichen Gesellschaft. Sie sagen Nein zu Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt in Schleswig-Holstein. Sie sagen Ja zu einem friedlichen Miteinander unterschiedlicher Menschen, Ja zu einer streitbaren parlamentarischen Demokratie und Ja zu einem freiheitlichen Rechtsstaat.

Mit großer Sorge erfüllt uns die Tatsache, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen das Thema Flucht und Migration derzeit dazu nutzen, Feindseligkeit zu schüren und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage zu stellen. Jeder Form von Hass, Rassismus, Beleidigung oder Gewalt treten wir mit Entschiedenheit entgegen. Gleichzeitig laden wir alle ein zu einem ernsthaften und sachlichen Dialog darüber, wie den derzeitigen Herausforderungen bestmöglich zu begegnen ist.

Die Unantastbarkeit der Menschenwürde, Weltoffenheit, Toleranz, Respekt und das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit bilden den demokratischen Kitt, der unsere pluralistische Gesellschaft trotz aller Unterschiede zusammenhält. Die rechtsstaatlichen, sozialen und humanitären Errungenschaften unserer Gesellschaft dürfen wir nicht aufgeben. Die Würde des Menschen zu schützen, ist unser Ziel.

Wir haben dabei alle Gruppen der Gesellschaft im Blick und treten für eine solidarische und nachhaltige Politik ein, die allen in Deutschland lebenden Menschen eine gerechte Teilhabe eröffnet. Unsere Gesellschaft darf nicht gespalten werden.

Wir wollen allen Bürgerinnen und Bürgern in Schleswig-Holstein die Möglichkeit geben, ein Zeichen zu setzen. Die Allianz für Weltoffenheit will motivieren, sich deutlich zu einem weltoffenen, solidarischen, demokratischen und rechtsstaatlichen Schleswig-Holstein zu bekennen.

Erstunterzeichner:

Wolfgang Baasch, Landesvorsitzender, Arbeiterwohlfahrt, Landesverband Schleswig-Holstein

Günter Ernst-Basten, Geschäftsführender Vorstand, Paritätischer Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V.

Dr. Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg

Anke Homann, Vorsitzende, LandesFrauenRat Schleswig-Holstein e.V.

Irene Johns, Landesvorsitzende, Deutscher Kinderschutzbund e.V. (DKSB) Landesverband Schleswig-Holstein

Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, Nordkirche

Fatih Mutlu, Vorsitzender, SCHURA – Islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein e.V.

Uwe Polkaehn, Vorsitzender, Deutscher Gewerkschaftsbund Bezirk Nord

Wolfgang Schneider, Landesvorsitzender, SoVD – Sozialverband Deutschland e.V.weltoffen2

Hans-Jakob Tiessen, Präsident, Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.

weitere Infos auch über die Webseite www.weltoffen-sh.de

 

Die vollständige Erklärung gibt es hier als PDF zum :::download:::